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Frauen und Pensionen

Das österreichische Pensionssystem beruht auf dem Prinzip der Pflichtversicherung und soll den Lebensunterhalt im Alter – nach dem Ende des Erwerbslebens – absichern.

Die Pensionshöhe hängt grundsätzlich ab:

  • von den eingezahlten Beiträgen
  • von der Anzahl der Beitrags(versicherungs)monate und
  • vom Erwerbseinkommen - der Höhe der gezahlten Beiträge

Die 2019 aktualisierte Broschüre "Frauen und Pensionen" und der zugehörige Folder liefern kompakte Informationen zu den wesentlichen Elementen des Pensionssystems und zeigen anhand beispielhafter Frauenlebensläufe auf, wie die eigene Pension schon während im Erwerbsleben abgesichert werden kann.

Derzeit beziehen rund 972.000 Frauen eine Alterspension (Hauptverband, Dezember 2018), das entspricht knapp 57% aller AlterspensionistInnen.

Frauen haben deutlich geringere Pension

Da Frauen nach wie vor im Durchschnitt deutlich geringere Erwerbseinkommen erzielen, liegen auch die durchschnittlichen Alterspensionen von Frauen mit 1.028 Euro deutlich unter denen der Männer (1.678 Euro; Hauptverband Dezember 2018; alle Träger der Pensionsversicherung; alle Alterspensionen).

Die Ursache geringerer Erwerbseinkommen von Frauen liegt u.a. an geringeren Stundenlöhnen, weniger Führungspositionen und reduzierte Arbeitszeit. Hauptsächlich durch Kinderunterbrechungen sind Frauen in geringerem Ausmaß erwerbstätig.

Überdurchschnittlich oft armutsgefährdet 

Gleichzeitig beziehen Frauen oft länger Pension als Männer: etwa aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung und dem früheren gesetzlichen Pensionsantrittsalter. Die geringere Alterspension wird teilweise durch Hinterbliebenenpensionen kompensiert. Nichtsdestotrotz sind alleinlebende Pensionistinnen überdurchschnittlich oft von Armutsgefährdung betroffen.

Und: Frauen stellen nach wie vor die überwiegende Mehrheit der AusgleichszulagenbezieherInnen, d.h. ihre Pension wird auf den Richtsatz der Ausgleichszulage hin angehoben, um einen Mindestlebensstandard zu sichern. Etwa zwei Drittel aller BezieherInnen der Ausgleichszulage sind Frauen.

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